Gesund im Mund durch Osteotomie – operative Zahnentfernung

Es ist verständlich, wenn der Gedanke an Zahnentfernung prinzipiell ein ungutes Gefühl hervorruft, doch wir versichern Ihnen: In bestimmten Situationen ist die Zahnentfernung das Beste für ihre Gesundheit.

Wir möchten Ihnen folgende Beispiele geben:

  • Nehmen Sie an, ein verlagerter Weisheitszahn hat sich entzündet. Dann wird eine dauerhafte Wiederherstellung Ihrer Gesundheit oft nur durch dessen Entfernung sichergestellt.
  • Auch Zähne, die mittels Wurzelspitzenresektion zunächst gerettet wurden, können extraktionspflichtig werden, wenn sie zum Beispiel unter der Kaulast gebrochen sind.
  • Speziell wenn Kronen oder Brücken erneuert werden sollen, findet man unter den alten Versorgungen mitunter eine so große Karies, dass es nur noch einen sinnvollen Umgang damit gibt: man muss den Zahn entfernen.
Ohne die Entfernung der maroden Zähne ist Ihre Weiterbehandlung unterbrochen. Die Zahnentfernung ist dann notwendige Voraussetzung zur Neuversorgung Ihres „Esszimmers”. Manchmal bleibt eben leider nur dieses eine Mittel. Doch Sie müssen davor keine Angst haben, denn die Zahnentfernung geschieht im Sinne ihrer Gesundheit.
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Zähne werden in der Regel in örtlicher Betäubung entfernt. Dadurch wird eine ausreichende Anästhesietiefe erreicht, sodass der Zahn schmerzfrei entfernt werden kann.

Sollten Sie den Eingriff aber nicht bei vollem Bewusstsein miterleben möchten, wird zusätzlich zur örtlichen Betäubung eine Sedierung gemacht, in besonderen Fällen sogar eine Vollnarkose. Auf diese Weise bekommen Sie vom Eingriff durch den erzeugten Dämmerzustand nichts mit. Die Entfernung der Zähne wird bei uns immer so minimalinvasiv (also ohne große Schnitte) wie möglich durchgeführt, denn dadurch wird später der Ersatz des fehlenden Zahns durch ein Implantat sehr erleichtert.

Im Folgenden noch einige Tipps für eine gute Wundheilung und die Zeit nach der Operation. Wenn Sie diese befolgen, ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht nur die Zahnentfernung sondern auch die Zeit danach gut erträglich sein wird:

  • Direkt im Anschluss an die Behandlung: Setzen Sie sich nicht zusätzlich unter Stress, indem Sie ihr eigenes Fahrzeug führen. Lassen Sie sich stattdessen idealerweise nach Hause fahren.
  • Wenn Sie körperliche Anstrengungen vermeiden, ist die Nachblutungsgefahr reduziert und die Wange schwillt weniger an.
  • Regelmäßiges Kühlen hilft, die Schwellung zu reduzieren.
  • Weich- und Flüssigkost vermindert die Infektionsrate durch weniger Speisereste in der Wunde.
  • Raucher sollten für eine bessere Wundheilung auf das Rauchen verzichten.
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Dr. Kai-Uwe Bochdam, PhD., MSc, MSc
Dr. Patrick Faust

Praxis für Implantologie und Oralchirurgie

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