Wurzelspitzenresektion – operative Zahnerhaltung

Die Wurzelspitzenresektion (auch „apikale Endochirurgie” genannt) stellt den letzten Versuch dar, einen Zahn zu erhalten, nämlich durch eine Operation. In der Arbeitswelt entspräche die Wurzelspitzenresektion einer „letzten Abmahnung“ – danach würde die Kündigung folgen, also die Entfernung des Zahns.
Für das Scheitern der konventionellen Wurzelkanalbehandlung werden kleinste Seitenkanäle des einst abgestorbenen Zahnnervs im Bereich der letzten 4 mm vor der Wurzelspitze verantwortlich gemacht. Entfernt man diese bei der Wurzelspitzenresektion, gelingt es in etwa 60% der Fälle, die Entzündung um den beherdeten Zahn zu beseitigen und ihn dadurch für fünf bis zehn weitere Jahre zu erhalten. Misserfolge zeigen sich meist innerhalb der ersten 3 Monate nach Wurzelspitzenresektion.
Durch neuere Methoden (Einsatz von optischen Vergrößerungssystemen, Anfärben mit Methylenblau, retrograder Wurzelkanalverschluss) können die Operationsergebnisse etwas verbessert werden. Die Prognose einer Wurzelspitzenresektion ist im Vergleich zur sehr erfolgreichen Implantation deutlich schlechter.
Im Folgenden noch einige Tipps für eine gute Wundheilung und die Zeit nach der Operation. Wenn Sie diese befolgen, ist es sehr wahrscheinlich, dass nicht nur die Operation sondern auch die Zeit danach gut erträglich sein wird:
  • Direkt im Anschluss an die Behandlung: Setzen Sie sich nicht zusätzlich unter Stress, indem Sie ihr eigenes Fahrzeug führen. Lassen Sie sich stattdessen idealerweise nach Hause fahren.
  • Wenn Sie körperliche Anstrengungen vermeiden, ist die Nachblutungsgefahr reduziert und die Wange schwillt weniger an.
  • Regelmäßiges Kühlen hilft, die Schwellung zu reduzieren.
  • Weich- und Flüssigkost vermindert die Infektionsrate durch weniger Speisereste in der Wunde.
  • Raucher sollten für eine bessere Wundheilung auf das Rauchen verzichten.
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Dr. Kai-Uwe Bochdam, PhD., MSc, MSc
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